Das Fahrwerk möglichst auf folgende Kriterien untersuchen:
- Auch wenn gesetzlich 1,6 mm noch ausreichen, sollte die Profiltiefe noch mindestens 4 mm betragen (Ersatzreifen nicht vergessen!). Auf eine einheitliche Reifengröße, Bauart und Marke achten; Breitreifen müssen im Fahrzeugschein eingetragen sein oder es muss eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) vorliegen. Auf Beschädigungen an Felgen und Reifenflanken achten. Übrigens: Das Alter der Reifen kann man an der sog. DOT-Nr. ablesen "DOT127" bedeutet z.B. 12 Kalenderwoche im Jahr 1997.
- Die Aufhängungsteile müssen unbeschädigt und formgleich sein. Bei ungleich abgefahrenen Reifen ist die Achsgeometrie fehlerhaft, der Wagen muss in einer Werkstatt vermessen werden!
- Den Belag der Bremsklötze überprüfen, er sollte noch 4mm betragen. Der Pedalweg des Bremspedals darf nicht zu lang sein. Muss das Pedal "gepumpt" werden bis ein spürbarer Widerstand eintritt ist Luft im System!
- Feuchtigkeit am Dämpferrohr deutet auf fortgeschrittenen Verschleiß und evtl. auf eine hohe Kilometerleistung hin. Wippt das Fahrzeug beim durchfahren einer Bodenwelle mehrmals und sehr lange nach, bedeutet das nicht, dass die Dämpfer komfortabel sind, sie sind verschliessen.
- Den Wagen mit geradeaus stehenden Rädern abstellen, die Seitenscheibe auf der Fahrerseite öffnen und mit einer Hand am Vorderreifen mit der anderen Hand am Lenkrad drehen. Die Lenkbewegung muss am Vorderreifen spürbar sein. Muss das Lenkrad mehr als 2 Zentimeter gedreht werden ist das Spiel am Lenkrad zu groß!
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